Reise-Notizen: Iguazu

Vorherige Station: Buenos Aires.

Üblicherweise zähle ich nicht zu den Menschen, die enthusiastisch durch die Natur hüpfen, zum Behufe ihrer Bewunderung. Bei meiner Reisemotivation, kommt die Natur erst weit hinter Kultur, Geschichte & Menschen. Mein Stadtmenschentum ist hier mehrfach dokumentiert. Viele Reiseziele bedienen erfreulicherweise alle diese Faktoren gleichzeitig, was die ideale Kombination ist. Der Anden-Teil dieser Südamerika-Reise ist dafür ein gutes Beispiel.

Trotz dieser Prädisposition beeindruckt mich Iguazu nachhaltig. Diese naturgewaltigen Wasserfälle liegen an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Insgesamt 2,8 Kilometer lang und in den Tropen gelegen ist die Wirkung überwältigend. Dieses Video gibt einen guten Überblick. Kenner versichern, dass sowohl Niagara- als auch Viktoriafälle deutlich hinter Iguazu zurückbleiben.

Die Grenze verläuft direkt zwischen den Fällen, d.h. es gibt eine argentinische und eine brasilianische Seite, die man besichtigen kann (und soll!). In Argentinien kommt man den unterschiedlichen Blickwinkeln der Fälle näher, während man nur von Brasilien aus Panoramablicke über die gesamte Breite genießt. Das Spektakel aus tropischer Vegetation, Farben, Regenbögen und Geräuschkulisse lässt sich nicht in Worte fassen. Wer in Südamerika ist, sollte unbedingt einen Abstecher nach Iguazu einplanen. Es ist ausgezeichnet per Flugzeug erreichbar und von Buenos Aires aus, werden viele Touren dorthin angeboten.

Nächste Station: Rio de Janeiro.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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