Woody Allen: Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie

Burgtheater 20.1. 2012

Regie: Matthias Hartmann

Andrew: Michael Maertens
Adrian: Dorothee Hartinger
Maxwell:Roland Koch
Dulcy: Esmée Liliane Amuat
Leopold: Martin Schwab
Ariel: Sunnyi Melles

Woody Allen ist einer meiner bevorzugten Filmemacher. Von seinen mehr als 50 Filmen kenne ich alle, die meisten sah ich mehrfach. Ich schicke das voraus, weil ich seine Mittsommernachts-Sex-Komödie für ein ausgesprochen schlechtes Stück halte, das auf einer guten Bühne nichts verloren hat.

Zwar gibt es ein paar nette Pointen, aber ansonsten trieft die Komödie mit Klischees. Die märchenhafte Konzeption passt nicht zu vielen „realistischen“ Motiven, weshalb der Text oft wie schlechte Esoterikpropaganda wirkt.

Schade, schade, schade, diese erstklassige Besetzung für einen so miesen Text zu verwenden. Welche Theaterverschwendung!

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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