Ein museales Wintermärchen

Im Kunsthistorischen Museum ist derzeit eine kunstgeschichtlich spannende Ausstellung zu sehen: Wintermärchen. Zusammengetragen wurden Werke zum Thema Winter. Vom ersten Winterbild des alten Breughel bis zu einer Schlitteninstallation des Joseph Beuys wandert man durch Jahrhunderte an Kunstgeschichte. Viele Bilder kommen aus dem eigenen Haus, ergänzt durch zahlreiche Leihgaben aus aller Welt. Meine persönlichen Höhepunkte waren die Geburts- und Kreuzigungsszenen, welche kreative Künstler in ein Winterszenario versetzten. Die Ausstellung lässt zusätzlich zur Landschaftsmalerei kaum ein Genre aus: Religiöses und Mythologisches gibt es ebenso zu sehen wie Stilleben, Portraits, Marine- und Kriegsmalerei. Sogar ein Aristokratenschlitten fehlt nicht, um zu illustrieren, dass sich der Wiener Adel früher gerne mit distinguierten Schneefahrten vergnügte.
Ich war bereits zweimal in der Ausstellung. Eine dringende Empfehlung! (Bis 8.1.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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