Rousseau in Romanform

Jean-Jacques Rousseau ist nicht nur einer der einflussreichsten Denker des 18. Jahrhunderts, sondern auch einer der problematischsten. Damit meine ich nicht seine fragwürdigen Lebensentscheidungen, wie etwa pädagogische Bücher zu schreiben und gleichzeitig die eigenen fünf Kinder in ein Findelheim abzuschieben. Viel schlimmer ist, dass er intellektuell großen Schaden anrichtete. Sein soziopathischer Rachefeldzug gegen Vertreter der radikalen Aufklärung (Diderot, Holbach, Hume…) samt Verleumdungen in seiner berühmten Autobiographie. Sein durch und durch irrationaler Naturenthusiasmus. Karl-Heinz Ott wählte nun diesen spannenden Stoff für seinen neuen Roman: Wintzenried. Eine sehr ausführliche Besprechung gibt in der NZZ zu lesen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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