Egon Schiele: Selbstporträts und Porträts

Unteres Belvedere 30.5.

Viel, vermutlich zu viel Impressionismus und Expressionismus sah ich den letzten 10 Jahren. Dass Schiele zu den besten „Expressiven“ gehört, läßt sich noch bis 13. Juni in der Orangerie des Belvedere verifizieren. Zu sehen sind dort viele seiner Selbstporträts, abwechselnd mit diversen gemalten und gezeichneten Porträts. Die Bilder sind chronologisch sortiert, so dass man Schieles Entwicklung vom mit sich selbst beschäftigten jungen Mann bis zu seinen reiferen Phasen Revue passieren lassen kann. So geballt ausgestellt, tritt die Monomanie des Künstlers besonderns stark hervor. Aber er reflektiert auch andere soziale Situationen, wenn er etwa unglaublich ausdrucksstark die Ausdruckslosigkeit einer jungen Familie malt.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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