Four Lions

Filmcasino 1.5.
Regie: Chris Morris

Eine Gruppe überwiegend vertrottelter Möchtegern-Terroristen bringt Chris Morris in Four Lions vor die Kamera und setzt sich damit satirisch mit dem britischen Problem auseinander, dass einige junge, in England aufgewachsene Pakistani in den letzten Jahren gerne in Richtung Terrorismus diffundieren.

Das Ergebnis ist ein durchaus komischer Film, der sich vor allem mit den praktischen Schwierigkeiten beschäftigt, welche die Errichtung einer Terrorzelle so mit sich bringt. Für eine britische Produktion ist der Humor allerdings vergleichsweise dezent gehalten. Er beschränkt sich überwiegend auf Slapstick-Einlagen und lebt vom Trottelstatus fast aller Beteiligten. Wer schwarzen Humor in Richtung Monty Python erwartet, wird enttäuscht sein.

Es ist jedenfalls sehr erfrischend, sich dem Thema einmal satirisch statt empört oder betroffen zu nähern. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass sich in der Realität leider nicht nur Trottel mit Terrorismus beschäftigen. Im Film kommt übrigens Osama bin Laden durch ein Versehen unserer Helden ums Leben…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets