Ilija Trojanow

Gebrauchsanweisung für Indien (Piper)

Trojanow gehört zur Spezies der weitgereisten Autoren. Er lebte auch sechs Jahre in Indien, weshalb ich mir seine Gebrauchsanweisung im September zur Reisevorbereitung holte. Tatsächlich handelt es sich um eine ebenso witzige wie kenntnisreiche Einführung in diverse Aspekte Indiens. Dabei kommen auch viele überraschende Details zu Tage, etwa wenn Trojanow über die boomende Nachhilfe-Industrie berichtet. Indische Firmen verdienen inzwischen ein kleines Vermögen damit, dass sie via Internet amerikanischen Teenagern Mathe und Co. beibringen.

Wer nach Indien fliegt, wird mit dem Buch auf eine unterhaltsame Weise eingestimmt. Es ist aber auch für Lesereisende bestens geeignet.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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