Karl der Kühne

Kunsthistorisches Museum 29.11.

Dem ambitionierten Herzog von Burgund ist diese gelungene Ausstellung gewidmet. Durch die enge Verbindung mit den Habsburgern waren eine Reihe von passenden Kunstwerken bereits in Wien vorhanden. Ergänzt werden sie durch die „Burgunderbeute“, die quasi erstmals ausserhalb der Schweiz zu sehen ist.

Karl der Kühne ist nicht nur durch seine Rolle beim Aufstieg der Habsburger interessant. Er gründete z.B. seine Herrschaftsmythologie ungewöhnlicherweise auf antike Stoffe. Die Ausstellung ist abwechslungsreich gestaltet und setzt multimediale Inhalte zur Erläuterung nicht nur der komplexen dynastischen Zusammenhänge ein. Die Exponate sind plausibel ausgewählt und an dieser Stelle seien besonders die vielen alten Bücher erwähnt. Die Buchmalerei alleine lohnte den Besuch. (Bis 10.1.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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