Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela

Wiener Konzerthaus 16.10.

Dirigent: Gustavo Dudamel

Peter Iljitsch Tschaikowsky:
Francesca da Rimini / Symphonische Fantasie nach Dante op. 32 (1876)

Richard Strauss:
Eine Alpensinfonie op. 64 (1911/1914-1915)

Es dürften mindestens 150 junge Musikerinnen und Musiker gewesen sein, die gerade noch auf dem Podium des Großen Saals im Konzerthaus Platz fanden. Das Programm war offenbar auf die Größe der Reisegesellschaft abgestimmt.

Natürlich ist es keine ästhetisch subtile Zusammenstellung, zwei populäre Kracher mit einer Riesenbesetzung zu spielen. Die Qualität der Interpretation war aber beachtlich. Dudamel drückte zwar sehr aufs Tempo, aber seine Musiker gingen perfekt mit. Die Solisten waren ebenfalls in Höchstform. Erwartungsgemäß tobte das Publikum. Als Dank bekam es noch Kracher von Johannes Strauss mit auf den Nachhauseweg.

Über die Frage, was es politisch aussagen könnte, wenn 150 junge Venezulaner ausgerechnet Dantes Hölle so fulminant und einfühlsam musikalisch darstellen, will ich an dieser Stelle nicht spekulieren ;-)

Ein klassisches Popkonzert.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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