Das Porträt. Fotografie als Bühne

Kunsthalle Wien 19.7.

Fotografie-Ausstellungen sind scheinbar leicht konsumierbar, ist man doch ständig von Fotos aller Art umgeben und wird spätestens seit dem Massenphänomen der Digitalfotografie von allen Seiten damit traktiert. Da fällt es nicht leicht, in einer Ausstellung auf den „ästhetischen Modus“ umzuschalten, und sich auf die künstlerische Seite der Gattung zu konzentrieren.

Die Austellung Das Porträt hilft einem durch Zweierlei bei der Umstellung der Rezeptionsgewohnheiten. Erstens ist die Schau überschaubar, pro Künstler sind immer nur eine gute Handvoll an Abzügen zu sehen. Die Auswahl der Fotografen ist zweitens derart, dass unterschiedliche Ästhetiken sehr deutlich zu Tage treten. Von der naturalistischen Sozialfotografie bis hin zu surreal anmutenden Fotocollagen ist ein weites Spektrum vertreten. Bis 18.10.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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