Neue Biographie über Johann Friedrich Cotta

Peter Kaeding schrieb eine neue Lebensbeschreibung über Goethes Verleger, der auch über diese Funktion hinaus eine wichtige literaturpolitische Rolle spielte. Die ersten Rezensenten sind enttäuscht.

Eine Antwort auf Neue Biographie über Johann Friedrich Cotta

  • Günter Landsberger sagt:

    „Der Buchhändler Johann Friedrich Cotta, der den Begriff Verdienst im Sinn von Profit auslegte, wurde dank seiner Beziehungen zu Goethe und Schiller zum bedeutendsten Verleger Deutschlands, begründete die jahrzehntelange führende „Augsburger Allgemeine Zeitung“ und wurde in den Freiherrnstand erhoben; sein Bruder Friedrich Christoph, der „Verdienst“ nicht als persönliche Bereicherung, sondern als Dienst am allgemeinen Wohl interpretierte, wurde Jakobiner, strebte die Republikanisierung Deutschlands an und starb in Armut und Vergessenheit.“ Walter Grab: „Meine vier Leben“, Köln 1999, S.286)

    Offenbar gibt es auf Walter Grabs Anregung hin aus dem Jahr 1989 auch eine Habilitationsschrift von Monika Wölk-Neugebauer unter dem Titel „Revolution und Constitution. Die Brüder Cotta“.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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