Kleine Fische

Filmcasino 20.3.

Der Diagonale Eröffnungsfilm ist auch in Wien zu sehen. Regisseur Marco Antoniazzi erzählt die Geschichte zweier Brüder, die sich in Wien nach dem Tod ihres Vaters nach langen Jahren wiedersehen. Die Übernahme des kleinen, ebenso antiquierten wie unrentablen Fischgeschäfts der Familie führt nach einigen Nebenwegen zur gegenseitigen Annäherung.
Der Film ist nicht unsympathisch, ich würde ihm aber nicht das Prädikat „charmant“ verleihen wie die Diagonale-Intendantin Barbara Pichler. Die schauspielerische Leistung ist sehr gut, aber für eine Komödie hat „Kleine Fische“ deutlich zu wenig Tempo. Dieses behäbige Fortschreiten ist dem Genre nicht förderlich. Angesichts der geschilderten Familienkonstellation samt diversen Lebenslügen könnte man sogar so weit geht, diese Kategorisierung überhaupt in Frage zu stellen. Kein Pflichttermin.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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