Frances Wood

Entlang der Seidenstraße. Mythos und Geschichte

In vier Wochen werde ich schon „Entlang der Seidenstraße“ unterwegs sein, weshalb ich diesen textreichen Bildband als Vorbereitung las. Frances Wood ist Kuratorin des British Museum und eine Expertin, was die Geschichte Zentralasiens angeht, speziell der östlicheren Gegenden. In ihrem Buch versucht sie der Vielfalt des Themas gerecht zu werden. In einer Fülle von Kapiteln werden diverse Aspekte abgehandelt, darunter die wichtigsten geschichtlichen Stationen, wirtschaftliche, religiöse und politische Zusammenhänge bis in das 20. Jahrhundert hinein. Die Forschungsreisenden und deren Expeditionen stellen einen Schwerpunkt dar.

Durch eingestreute Kuriosa – wer weiß schon, dass der Hamster aus der Wüste Gobi stammt – bekommt die Lektüre auch einen gewissen Unterhaltungswert. Frances Wood hat eine gründliche Einführung  vorgelegt. Einige Themenbereiche hätte sie gerne noch ausführlicher behandeln können (die Antike beispielsweise). Die zahlreichen Fotos sind gut ausgewählt. Wer sich also für dieses Eck der Erde interessiert oder auch eine Reise dorthin plant, wird an diesem Bildband seine Freude haben.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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