Matisse – Menschen, Masken, Modelle

Bucerius Kunstforum 9.2.

Matisse ist natürlich einer der Namen der Kunstwelt, der „zieht“. So gab es bereits eine Schlange an der Kasse und die beiden Ausstellungsräume waren ebenfalls gut besucht. Man konnte sich die Bilder und Skulpturen aber noch in Ruhe ansehen.

Der Schwerpunkt der Schau liegt auf gemalten Portraits, allerdings sind auch ausgewählte Skulpturen und Zeichnungen vertreten. Letztere sind in einem eigenen Raum im zweiten Stock untergebracht.  Was die Bilder angeht, so sind darunter hochkarätige Leihgaben. Die „Madmoiselle H.D.“ hatte mich schon in New York fasziniert. Die Ausstellung gibt einen guten Eindruck über Matisse‘ ästhetische Entwicklung. Sehr interessant sind die vielfältigen Bezüge zu seinen Modellen. Die eigene Familie musste selbstverständlich posieren, aber auch professionelle Modelle kamen zum Zug. Selbst die Sammler seiner Werke wurden abgebildet, etwa das Ehepaar Stein, von denen zwei Portraits zu sehen sind.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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