Buch Wien 2008

Die Wiener Buchwoche wurde dieses Jahr von der „internationalen Buchmesse“ Buch Wien abgelöst. Buchstäblich gesprochen ist die Veranstaltung international, so findet sich ein Stand Saudi Arabiens und einer Reihe osteuropäischer Länder in der Messehalle B. Die Schweiz ist mit einem Sammelstand vertreten und die großen deutschen Verlage fehlen entweder ganz oder haben ein paar Alibibücher auf Gemeinschaftsständen stehen.
Die österreichische Verlagsszene, die es ohne die staatliche Verlagsförderung vermutlich gar nicht gäbe, ist dagegen sehr ausführlich präsent. Der Gesamteindruck ist ein zwiespältiger, zumal die gleichzeitig eingestreuten Veranstaltungen eher peinlich sind. Bedauernswerte Autoren sitzen vor leeren Stuhlreihen mitten im Messetrubel und versuchen, gegen den Lärm anzulesen. Leider ein symbolträchtiges Bild …

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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