Wiener Philharmoniker / Mariss Jansons

Anton Webern: Im Sommerwind
Hector Berlioz: Les Nuits d’été op. 7
Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
(Salzburger Festspiele 24.8.)

Jansons mit den Wiener Philharmonikern ist gemeinhin eine solide Kombination. Ich erinnere mich an exzellente Mahler- und Schostakowitsch-Interpretationen. An diesem Sonntag Vormittag jedoch wurde nur guter Durchschnitt geboten. Anton Weberns selten gespieltes frühes Stück wurde noch sehr konzentriert aufgeführt. Den Liederzyklus Les Nuits d’été spielte man schon sehr routiniert herunter, auch die Solistin Elina Garanca konnte mit ihrer Interpretation ohne Tiefgang keinen großen Wurf landen.
Brahms berühmtes Werk schließlich wurde völlig akzentlos zu Gehör gebracht. Nicht schlecht, aber die Wiener Philharmoniker hätten das in dieser Form sicher auch ohne Dirigent zustande gebracht.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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