Römermuseum Wien

Römermuseum Wien 9.8.08

Vor einiger Zeit wurden die unterirdischen römischen Ausgrabungen am Hohen Markt in Wien durch ein kleines Museum ergänzt. Zwei schmale Stockwerke über dem Erdgeschoss liefern Kontext zu den ausgegrabenen Fundamenten römischer Offiziershäuser, an deren Präsentation sich kaum etwas geändert hat.
Die kleine Ausstellung konzentriert sich auf den Alltag im römischen Vindobona, wobei speziell auf die vor den Toren liegende Zivilstadt eingegangen wird. Das Museumskonzept ist klassisch: Schematische Zeichnungen und Karten inklusive zweisprachigen Erläuterungen an den Wänden. Dazwischen Flatscreens, die in Endlosschleife grafische Rekonstruktionen von Vindobona zeigen. Das alles ist handwerklich nicht schlecht gemacht, man vermisst allerdings innovative Elemente.
Zumindest ist es ein Fortschritt, dass man die Ausgrabungen nun nicht mehr durch ein Kaffeehaus betreten muss.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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