Reise-Notizen: Orlando / Florida (Mitte Mai)

Beruflich vertauschte ich im Mai Italien fast direkt mit Florida und der Kontrast war frappant: Dort ein Land bis zum Überdruß vollgestopft mit Geschichte, Kunst und Kultur. Hier eine auf Automobilverkehr optimierte Scheinwelt des Kommerzes. Orlando besteht im wesentlichen aus einer Unmenge an Hotels, die Zahl der Zimmer rangiert, nach Las Vegas, an zweiter Stelle in den Staaten, und aus vielen Vergnügungsparks. Der Disney Konzern ist in mehrfacher Ausprägung vertreten, eine Seaworld ist ebenso dort zu finden wie ein Bibel-Erlebnispark für schlichte Gemüter. Es ist mir rätselhaft, wie man dort freiwillig seine Freizeit verbringen kann.
Angemerkt sei, dass der Kongress dort hervorragend organisiert war und auch sonst alle Dienstleistungen erstklassig erbracht worden sind.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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