Oskar Kokoschka. Träumender Knabe – Enfant Terrible

Unteres Belvedere 13.4.

Kokoschka war einer der Maler, die mich schon lange bevor ich mich systematischer mit Kunst beschäftigte, stark ansprachen. Speziell seine hintergründigen Portraits fand ich interessant. Das hat sich bis heute nicht geändert, weshalb ich den akuellen Wiener Kokoschka-Schwerpunkt nur begrüßen kann.

Das Belvedere zeigt das Frühwerk, während die Albertina sich auf das Spätwerk konzentriert. Das Frühwerk ist geprägt vom Wiener Kunsthandwerk des Jugendstils, wurde er doch achtzehnjährig in die hiesige Kunstgewerbeschule aufgenommen und war auch zu einer Reihe von Brotarbeiten gezwungen. Trotzdem findet Kokoschka schnell zu einem eigenen Personalstil und bringt „Skandalwerke“ auf die Leinwand.

Die etwa 140 Exponate geben einen ausgezeichneten Überblick über diese Entwicklungsphase. Auch eine Reihe von frühen Portraits sind darunter. Der Audioguide beschreibt ca. 25 davon in erfreulicher Ausführlichkeit.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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