Wagner: Der fliegende Holländer

Staatsoper 12.2.
Dirigent: Ulf Schirmer
Daland: Walter Fink
Senta: Nina Stemme
Erik: Klaus Florian Vogt
Mary: Janina Baechle
Steuermann: Cosmin Ifrim
Der Holländer: Alan Titus

Schon die Ouvertüre zeigte, dass es sich musikalisch um keine Routineinterpretation handelte, gab es doch eine ungewöhnlich lange Pause vor dem Einsetzen des lyrischen Motivs. Dieser musikalische Gestaltungswille zog sich erfreulicherweise durch die gesamte Aufführung. Der vokale Part war selbst in den Nebenrollen brillant, was (wie im Mai letzten Jahres) erneut einen erstklassigen Opernabend ergab. Soweit ich das aktuelle Repertoire überblicke, gehört der „Fliegende Holländer“ musikalisch nun seit längerer Zeit zum Besten, was die Staatsoper zu bieten hat.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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