Henry Parland: Zerbrochen (über das Entwickeln von Veloxpapier). Roman

FAZ Vorabdruck/Friedenauer Presse (Amazon Partnerlink)

Ein unbestreitbarer Vorteil eines FAZ Abonnements ist die Tatsache, dass man dank der löblichen Praxis des Vorabdrucks „nebenbei“ das eine oder andere Buch lesen kann. Schade, dass diese alte Tradition nur noch von einer Zeitung im deutschsprachigen Raum gepflegt wird. Hervorzuheben ist auch, dass die FAZ regelmäßig Raritäten zum Zuge komme lässt, wie in diesem Fall den kleinen schwedischen Roman Henry Parlands, der als neues Winterbuch bei der Friedenauer Presse erschienen ist. Ursprünglich 1930 publiziert, erzählt das Buch die Beziehung des „Autors“ mit Ami bzw. versucht diese mit Hilfe von Fotos zu rekonstruieren, was den Untertitel erklärt. Es handelt sich um ein Erinnerungsexperiment a la Proust, der auch explizit erwähnt wird. Alles in allem nicht sehr spektakulär, aber durchaus lesenswert.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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