Museen in München (2): Alte Pinakothek

(9.6.)

In Sachen „Alte Meister“ ist München ausgezeichnet versorgt. Speziell was die deutsche Malerei angeht (Dürer!) sind viele Hauptwerke zu sehen. Rubens setzt einen weiteren Schwerpunkt. Mit 700 ausgestellten Gemälden ist die Sammlung nicht so groß wie andere berühmte Museen, aber Quantität ist hier nicht das ausschlaggebende Kriterium. Das wird bei der Italienischen Malerei deutlich: Alleine Raffaels fesselnde „Die hl. Familie aus dem Hause Canigiani“, ein Werk von unglaublicher formaler Perfektion & Präzision, wäre eine Reise nach München wert.

Generell kann man feststellen, dass – bis auf Ausnahmen (Rubens!) – viele Künstler mit wenigen, dafür aber hochrangigen Produktionen vertreten sind (Tizian, El Greco, Velásquez…). Damit kann man sich einen guten Überblick über die Kunstgeschichte des 14.-18. Jahrhunderts verschaffen. Die Austellungsräume sind auch adäquat: Ein sympathisches Museum. Im Internet kann man einen virtuellen Rundgang unternehmen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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