Wagner: Der fliegende Holländer

Staatsoper 14.5.
Dirigent:Seiji Ozawa
Regie: Christine Mielitz
Senta, seine Tochter: Nina Stemme
Erik, ein Jäger: Klaus Florian Vogt
Der Holländer: Alan Titus

Oft habe ich mich hier schon über die lähmende Durchschnittlichkeit vieler Repertoireaufführungen in der Staatsoper beklagt. Kaum steht jedoch der Musikdirektor höchstselbst am Pult, geruht sich das Staatsopernorchester plötzlich zu entsinnen, dass es potenziell ein sehr guter Klangkörper ist. Kurz: Musikalisch war der Abend erstklassig. Auch vokal gab es nichts zu bemängeln, Nina Stemme und Alan Titus waren ebenfalls in Bestform. Ein so erfreulicher Opernabend wie schon lange nicht mehr.
Die Vielschichtigkeit dieser Oper finde ich immer wieder anregend. Wagner lässt kongenial die Moderne (in Form des pragmatisch-geldgierigen Vaters) auf die „Märchenwelt“ des „Fliegenden Holländer“ treffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets