Evolution und Shakespeare

Die Spannbreite der Themen in der The New York Review of Books zeigt sich in der Ausgabe 8/06 vom 11. Mai. Israel Rosenfield and Edward Ziff geben einen ausführlichen Einblick über neue Erkenntnisse zur Evolutionstheorie. Dabei beschreiben sie ausführlich den möglich Einfluss der „hox genes“, welche die embryonale Entwicklung steuern, auf das Entstehen komplexer Organe. Dadurch würden einige Argumente der Evolutionskritiker überzeugend entkräftet.

Anne Barton schlägt eine kritische Bresche durch diverse Neuerscheinungen zu Shakespeare. Peter Ackroyds neue Biographie kommt dabei schlecht weg. Interessant die Hinweise auf einen Klassiker der Shakespeare-Forschung, Samuel Schoenbaums Studie Shakespeare’s Lives, in der alle wichtigen Biographien des Dramatikers analysiert werden. In diese Richtung geht auch das von Barton gelobte That Man Shakespeare: Icon of Modern Culture.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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