MOZART. Experiment Aufklärung

Albertina

In der Albertina ist die „offizielle“ Mozartausstellung der Stadt Wien zu sehen. In den Räumen im Kelller ist der Hauptteil untergebracht. Eine Nebenausstellung zum Thema Zauberflöte und Freimauerei findet sich im Erdgeschoss.

Die Anordnung ist prinzipiell chronologisch. Zu sehen sind die bei derartigen Expositionen üblichen Exponate: Gemälde, Autographen, Zeitzeugnisse aller Art. Zusätzlich wird versucht, Mozart in einen geistesgeschichtlichen Kontext zu stellen. Das ist naturgemäß schwierig: Wie soll man philosophische Theorien ausstellen? Die Ausstellungsmacher versuchen dieses Problem zu lösen, indem sie wichtige Proponenten der österreichischen Aufklärung präsentieren: Es finden sich Portraits und Bücher in den Vitrinen. Ausführlichere Erläuterungen gibt dann der Audioguide, der im Preis inkludiert ist.

Insgesamt ist diese Projekt des Da Ponte Instituts gelungen. Mozart-Kenner werden zwar nichts Neues erfahren, können aber Orginalbriefe und Partituren in einer seltenen Fülle besichtigen. Wer mit einem der leider weit verbreiteten Mozart Klischees die Albertina besucht, wird die eine oder andere Überraschung erleben.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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