Daniel Ehrmann: Sagen und Legenden aus Talmud und Midrasch

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Die Hälfte dieser Sammlung las ich noch vor meiner Reise, konnte die Lektüre aber nicht mehr abschließen. Dieser preiswerte Band versammelt eine Auswahl von jüdischen Sagen, Legenden, Fabeln, Gleichnissen, Bibelauslegungen und diversen Sprüchen. Man erhält dadurch einen vertiefenden Einblick in die klassische jüdische Kultur, einschließlich der unschöneren Seiten des Chauvinismus und der Misogynie. Hier unterscheidet sich die jüdische leider nicht vorteilhaft von den anderen Religionen.

Sehr beliebt ist die Gattung des Gleichnisses, das in verschiedenen Veriationen immer wieder vorkommt. Auffällig ist auch die Selbstverklärung der klerikalen Kaste (Rabbiner und Schriftgelehrte).

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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