Brokeback Mountain

Filmcasino 11.3.
Regie: Ang Lee

Dass diese traurige Geschichte über schwule Cowboys im bigotten amerikanischen Mittelwesten provoziert, überrascht nicht. Die Begleitberichterstattung der letzten Wochen rief einem ausführlich die teilweise gewaltätige Homophobie der amerikanischen Provinz vor Augen.

Thematisch hat sich Ang Lee mit diesem Mainstreamfilm also durchaus Verdienste erworben, auch wenn er dort, wo er aufklärisch wirken könnte, meist nicht gesehen werden kann. Für meinen urbanen Geschmack gibt es allerdings deutlich zu viele Lagerfeuer, Flüsse, Schafe, Berge, Gewitter und andere romantische Ingredienzien, welche Lee (zugegebenermaßen) visuell hübsch ins Bild bringt.

Die schauspielerische Leistung ist durchgehend auf hohem Niveau.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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