Thomas Bernhard: Der Atem. Eine Entscheidung [2.]

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Der junge, teilweise fiktive Thomas Bernhard holte sich als Lehrling eine Lungenkrankheit und „Der Atem“ schildert die erste Phase dieser Krankheit im Landeskrankenhaus Salzburg. Die trostlosen Zustände dieses medizinischen Etablissements werden weit ausgreifend beschrieben. Im Zentrum steht jedoch der Überlebenskampf des Achtzehnjährigen, der nach Erhalt der letzten Ölung die Entscheidung trifft, weiterleben zu wollen.

Die Auseinandersetzung mit Tod und Krankheit läßt einen an barocke Motive denken. Diese existentielle Radikalität ist ausgesprochen erstaunlich, aber das gilt ja für die Autobiographie insgesamt.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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