Klassiker (1): Wissenschaftsgeschichte

Robert Chambers publizierte 1844 anonym sein Aufsehen erregendes Buch „Vestiges of the Natural History of Creation“, das bereits vor Darwin einen evolutionstheoretischen Ansatz beschrieb. Chambers beschränkte sich dabei nicht auf die Zoologie, sondern wollte die Natur insgesamt auf diesem Werk erklären (von der Entstehung der Sterne bis zu geologischen Entwicklung der Erde). In mehreren Auflagen wurden 40.000 Exemplare verkauft. Auch wenn im Chambers in vielen Punkten falsch lag, bereitete er doch die Wissenschaftswelt für Darwins bedeutende Theorie geistig vor.

James A. Secord schrieb nun ein Buch über dieses Buch: „Victorian Sensation: The Extraordinary Publication, Reception, and Secret Authorship of ‚Vestiges of the Natural History of Creation'“ (University of Chicago Press, 23 Dollar).

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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