Balzac: Die Geschichte der Dreizehn

Dieser Band enthält drei Erzählungen, die zwar alle drei diverse Schwächen aufweisen, aber durch Balzacs Erzähltalent ausbalanciert werden. „Ferragus, das Haupt der Verschworenen“ erzählt kolportagereich die Geschichte eines raffinierten Verbrechers, dessen Tochter in die gute Gesellschaft einheiratete, und deren Sentiment für den Vater der Motor für die Handlung ist. Höhepunkt des Textes sind Balzacs sarkastische Beschreibungen des zeitgenössischen Paris.
„Die Duchesse de Langeais“ entfaltet eine melodramatische Liebesgeschichte im Pariser Hochadel. Seltsam muten Balzacs seitenlange politische Exkursionen zur französischen Aristokratie an, die teilweise in idealisierte Lobeshymnen ausufern.

„Sex and Crime“ stehen auch im Mittelpunkt von „Das Mädchen mit den Goldaugen“, ebenfalls angereichert mit fulminanten Passagen über Paris.

Balzac: Die Geschichte der Dreizehn (Insel Taschenbuch)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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