Reise-Notizen Ägypten (7): Abu Simbel, Nassersee

Höhepunkt jeder Ägyptenreise ist bekanntlich der Felstempel von Abu Simbel, den man von Assuan bequem mit einem kurzen Flug erreicht. Die Versetzung des Tempels, die 42 Millionen Dollar kostete und für die man das Bauwerk in ca. 1000 bis zu dreißig Tonnen schwere Blöcke zerlegte, scheint ihm nicht geschadet zu haben. Die vier Kolossalstatuen vor dem Großen Tempel von Ramses II. verfehlen auch heute ihre Wirkung nicht. Die Innenausstattung wird wieder von der Lieblingspropagandalüge des Pharao dominiert: der Schlacht von Kadesch.

Nur 150 Meter vom Tempel entfernt erwartete uns die MS Nubian Sea für die Rückfahrt nach Assuan. Die letzten drei Tage der Reise waren nur von ein paar kurzen Ausflügen in die nubische Wüste unterbrochen, wo es noch ein paar kleinere Tempel zu sehen gab. Ich kann allen Ägyptenreisenden nur empfehlen nach dem massentouristischen Niltrubel noch ein paar Tage auf und um den Nassersee anzuhängen. Dieser ersten Reise zum Nil werden sicher noch weitere folgen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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