Schiller: Die Räuber [5.]

WBG Werkausgabe

Angesichts der erfreulichen Medienpräsenz von Schiller und angesichts einer Menge neuer Bücher zum Schillerjahr, las ich nach längerer Zeit „Die Räuber“ wieder. Anfangs durch das Sturm-und-Drang-Pathos mehr irritiert als erwartet, war ich schnell wieder von der Sprachmacht des Dramas fasziniert. Wie ungewöhnlich der bildreiche und expressive Stil ist, sieht man, wenn man ihn mit Goethes „Goetz von Berlichingen“ vergleicht.

Die bühnenwirksame Kolportageelemente werden überzeugend durch die weltanschauliche Analyse (wenn man das so nennen mag) ausgeglichen. Für einen Zwanzigjährigen eine tolle Leistung.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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