Reise-Notizen Ägypten (4): Das Tal der Könige, Tempel der Hatschepsut

Sieht man, in welchem abgelegenen, öden Tal diese Grabstätten angelegt wurden, kann man die Hoffnung der Pharaonen nachvollziehen, diese entlegene Stätte möge ein sicherer Parkplatz für die Ewigkeit sein. Es entbehrt deshalb nicht der Ironie, den gewaltigen Menschenauflauf dort zu sehen. Aus konservatorischen Gründen sind immer nur ausgewählte Gräber zugänglich. Die längste Warteschlange ist bei Tutanchamun zu finden, dem unspektakulärsten Grab. Man tut besser daran, entlegenere Grabstätten aufzusuchen. Zu Tutmosis III. etwa verlaufen sich nur wenige Touristen.

Die künstlerische Qualität (und zum Teil auch noch die Farbpracht) der Reliefs sind sehr beeindruckend, und man bedauert, sie nicht mit größere Muse ansehen zu können.
Spektakulär der Tempel der Hatschepsut. Ein Architekturerlebnis ersten Ranges. Man glaubt ein modernes Bauwerk vor sich zu haben, so proportional erhaben tritt es einem entgegen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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