Alban Berg: Wozzeck

Staatsoper 7.4.
Dirigent: Seiji Ozawa
Wozzeck: Franz Hawlata
Marie: Deborah Polaski

Wozzeck zählt aufgrund der dichten musikalischen Expressivität zu meinen bevorzugten Opern. Selten jedoch hörte ich sie in solcher Perfektion. „Chef“ Seiji Ozawa hatte die musikalische Leitung, was das Staatsopernorchester aus dem routiniert-behäbigem Repertoirspiel riss und zu einem konzentrierten Spielen anspornte, wie man das von guten Philharmonikerkonzerten kennt.

Hawlata gab einen sängerisch perfekten und emotional glaubwürdigen Wozzeck, Polaski als Marie stand ihm in nichts nach. Toller Abend!

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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