Nestroy: Kampl oder Das Mädchen mit Millionen und die Nähterin

Theater in der Josefstadt 19.3.05
Regie: Herbert Föttinger
Kampl: Helmuth Lohner
Gabriel Brunner: Otto Schenk
uvm.

„Kampl“ ist eine Kömodie um Ehe- und Erbschaftsintrigen, die jedem Volkstheater Ehre machte, wäre sie nicht mit Nestroys subversiven Sprachwitz angereichert, den vom Hochadel bis zum Schlosser alle Beteiligten zu spüren bekommen.

Föttingers Inszenierung ist so brav, wie das angesichts der Starbesetzung zu erwarten war. Helmut Lohner und Otto Schenk zieren die Aufführung mit adäquater schauspielerischer Solidität. Unterhaltsam anzusehen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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