Flaubert: Reise in den Orient

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Flauberts Reiseaufzeichnungen sind naturgemäß die ideale Begleitlektüre für eine Ägyptenreise. Das liegt nicht nur daran, weil es immer eine Freude ist, von Flauberts präziser Beobachtungsgabe zu profitieren. Spannend ist es vor allem, seine 155 Jahre alten Beschreibungen der ägyptischen Altertümer mit dem aktuellen Erhaltungszustand zu vergleichen.

So war der Tempel in Abu Simbel damals noch teilweise mit Sand verschüttet. Der Band des Insel Verlages enthält auch die Fotographien, welche Flauberts Reisegefährte Maxime Du Camp aufnahm. So erhält man auch einen guten optischen Eindruck.

Ansonsten ist noch zu sagen, dass die Aufzeichnungen sehr heterogen sind. Von ausgefeilten und durchkomponierten Prosaskizzen bis hin zu kurzen Notizen als Gedächtnisstütze reicht das Spektrum.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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