Ralph Rothmann: Milch und Kohle. Roman

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Nachdem Rothmanns neues Buch, „Junges Licht“, von der Literaturkritik gepriesen wurde, wollte ich mir selbst ein Bild machen, und griff zu einem älteren Roman des Autors. Erzählt wird in einer einfachen, aber kunstvollen Prosa in kurzen Abschnitten. Der Roman spielt im überwiegend im Arbeitermilieu des Ruhrgebiets in den fünfziger Jahren. Man merkt schnell, dass Rothmann diese Lebenswelt sehr genau kennt.

Ein angenehm zu lesendes Buch, etwas zu ruhrpottrig nach meinem Geschmack. Da formal wenig geboten wird, erlangt der Inhalt ein (zu) starkes Gewicht.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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