Morbides Wien

Das Klischee besagt, „der Wiener“ sei Morbidem nicht abgeneigt. Dem wahren Kern dieser Ansicht kann man im Bestattungsmuseum näher kommen. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Sehen kann man dann kulturgeschichtlich Interessantes („schöne Leich“) und viele Wiener Skurrilitäten. Genannt seinen nur diverse Erfindungen gegen den Scheintod.

Auch das Anatomische Museum lohnt einen Besuch. Hier sei man allerdings auf viel Unappetitliches vorbereitet. Zahlreiche Krankheitsbilder baute man vor Erfindung der Farbfotografie sehr realistisch nach. Im legendären Narrenturm untergebracht, ist nur das Erdgeschoß frei zugänglich. Den Hauptteilung der Sammlung kann man während einer Führung besichtigen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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