Karl Klaus Walther (Hrsg.:) Lexikon der Buchkunst und Bibliophilie

Weltbild bzw. Nikol Verlag

Dieses ursprünglich in der DDR erschienene Nachschlagewerk hat leider bis heute keinen Nachfolger gefunden, was es nach wie vor zu einem Standardwerk macht. Ideologische Verzerrrungen finden sich auch nur wenige, wenn beispielsweise im Artikel über „Zensur“ zwar Großbritannien und die USA erwähnt werden, aber kein einziger Ostblockstaat.

Die Beiträge zu den Buchthemen sind ausführlich und sehr informativ. Auch die illustrative Seite kommt nicht zu kurz (lange Artikel über Holz- und Kupferstich und andere Verfahren). Vor dem Internetzeitalter entstanden, haben die Ausführungen zu Buchhandel etc. keinen aktuellen Wert mehr, durchaus aber historischen. Ein nützliches und informatives Buch für Bücherfreunde, das nur noch antiquarisch zu bekommen ist.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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