Abenteuer Archäologie

Nach drei Heften der im Spektrum Verlag erscheinenden Zeitschrift, kann man eine erste Bilanz ziehen: Die Artikel sind durchweg solide und von Fachleuten geschrieben. Der größte Kritikpunkt ist die populäre Themenauswahl: Troia zum Film, Olympia zu den olympischen Spielen. Der übliche Redakteursreflex Aktuelles bringen zu müssen, was bei einer archäologischen Zeitschrift nicht der Komik entbehrt. Aber so lange die populären Themen seriös aufbereitet werden, kann man damit leben. So wird in der der aktuellen Ausgabe 3/04 mit zahlreichen antiken Olympia Klischees aufgeräumt, die in den letzten Wochen omnipräsent waren.

[Addendum: Mit Januar 2008 wurde aus „Abenteuer Archäologie“ die ebenfalls bei Spektrum erscheinende Zeitschrift epoc.]

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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