Wilhelm Genazino: Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz

Der ausgezeichnete Beginn des Buches steht einige Zeilen weiter unten. Um es gleich zu sagen: Dieses Niveau kann der Roman nicht immer halten, trotzdem handelt es sich erneut um wunderbar luzide Beobachtungsprosa.

Im Vergleich mit „Ein Regenschirm für diesen Tag“ ist der Text fragmentarischer gehalten, manche Abschnitte sind nur wenige Zeilen lang, so dass der formale Zusammenhalt nicht selten nur noch an einem sehr dünnen Faden hängt. Das ändert aber nichts am Lesevergnügen und am Vorsatz noch viel Genanzino zu lesen.

Wilhelm Genazino: Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz (rororo)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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