Wahlen in den USA

Vor den letzten Präsidentschaftswahlen behaupteten sich für besonders aufgeklärt haltende Zeitgenossen, es sei egal, wer Präsident würde. Die Unterschiede seien ohnehin nur marginal. Wer die deprimierenden Ereignisse der letzten vier Jahre Revue passieren lässt, erkennt sofort, wie naiv diese Behauptung war. Dies ist bei dem nächsten Urnengang nicht anders, was Elizabeth Drew in der New York Review of Books sehr prägnant zusammenfasst*:

Bush has told people that he wants a „mandate“ in this election to carry out his deepest wishes. If he receives one, or believes that he has received one, it is altogether likely that the environment will be further damaged, civil liberties will be further threatened, the Supreme Court will likely be set in a radically conservative direction for many years to come, and there will be a greater effort to privatize or cut social programs. The President is likely to feel that he has an even freer hand in foreign policy and in the use of military power, and less need to be accountable to Congress. For these reasons—and probably some that we can’t yet imagine—this is the most consequential election in decades.

* Der Artikel ist mittlerweile Teil des kostenpflichtigen NYRB-Archivs

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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