Jonathan Bloom; Sheila Blair: Islamic Arts [Auswahl]

Phaidon Art & Ideas (Amazon Partnerlink)

Etwa die Hälfte dieses Buches las ich als Vor- und Nachbereitung meiner Türkei-Reise. Erschienen in der ausgezeichneten Reihe „Art & Ideas“ teilt es deren Vorzüge: Beschreibung des historischen und geistesgeschichtlichen Kontextes, hervorragende Abbildungen, jargonfreier Stil. Kurz: eine Freude für den kunsthistorisch Interessierten.

Angesichts der geographischen und stilistischen Vielfalt der islamischen Kunst konnte sich bisher in der Forschung keine historische und/oder systematische Einteilung des Themengebiets durchsetzen. Bloom und Blair wählen deshalb einen pragmatischen Ansatz. Das Buch gliedert sich in drei Teile: 1. „The Rise of Islam 600-900 AD“; 2. „Regional Centers and Local Powers 900-1500 AD“; 3. „The Great Empires 1500-1800 AD“.

Innerhalb dieser Blöcke werden nacheinander die verschiedenen Kunstgattungen behandelt: Architektur, Malerei, Kunsthandwerk, Textilkunst etc., jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Einen großen Raum nimmt die Buchkunst ein (wunderschöne Abbildungen!). Nicht nur für Reisende ist dieser Band empfehlenswert, sondern auch für alle, die sich derzeit mit guten Gründen für ein besseres Verständnis der islamischen Welt bemühen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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