Die Fragilität des Theaters

Wolfgang Kralicek, wohl der beste österreichische Theaterkritiker, schreibt in der aktuellen Ausgabe des „Falter“ ein paar sehr treffende Worte über das Theater:

Eine Theateraufführung ist eine höchst fragile, komplexe Veranstaltung, die an allen Ecken und Enden vom Scheitern bedroht ist – und entsprechend selten wirklich gelingt. Es gibt wohl keine Sparte, in der die „Ausfallsquote“ so groß ist wie im Theater. Soll heißen: Besucht man eine x-beliebige Theatervorstellung, dann ist sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gut

[…]

Zugegeben: Nichts ist so schlecht, wie schlechtes Theater. Umgekehrt ist tolles Theater dafür mitreißend wie kaum sonst etwas. Typen wie ich [wir! :-)] respektieren deshalb sogar schlechtes Theater, weil es die Voraussetzung für gutes Theater ist.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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