Reise-Notizen West-Türkei (4): Assos

Hoch über der Küste und mit einem abwechslungsreichen Blick auf das dunkelblaue Meer und die Insel Lesbos liegen die Ruinen der griechischen Stadt Assos. Ein kleines Bergdorf trägt diesen Namen immer noch. Die Stadt wurde ca. im 8. Jahrhundert von Lesbos aus besiedelt und entwickelte sich binnen der nächsten 400 Jahre zum intellektuellen Zentrum der Region. Dies ist dem Fürst Hermias zu verdanken, einem Schüler Platos, der Aristoteles einlud, in Assos eine philosophische Schule zu gründen. Drei Jahre lang blieb der Philosoph in der Stadt. Im Jahr 58 trieb dort auch Apostel Paulus sein Unwesen, bevor der Verfall der Stadt begann. In byzantinischer Zeit war nur noch ein Dorf übrig.

Ausgesprochen sehenswert sind die Überreste des Athenatempels, der wie immer an der schönsten Stelle errichtet war. Obwohl viele Überreste über diverse Museen der Welt verstreut sind, kann man sich nach wie vor einen guten Überblick über diese Tempelanlage verschaffen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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