Alban Berg Quartett

Konzerthaus 29.4.
Haydn: Streichquartett B-Dur Hob III/78
Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 11 f-moll op. 122
Brahms: Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 51/1

Für den erkrankten Thomas Kakuska sprang dessen Schülerin Isabel Charisius an der Viola ein, hörbar eine gute Wahl. Haydn und Brahms spielte das Ensemble wie gewohnt in makelloser Brillanz. Etwas ratlos dagegen lies mich die Interpretation des Schostakowitsch Quartetts zurück. Etwas schien zu fehlen. Nachdem ich mir nun gerade die Einspielung dieses Werks durch das Eder Quartett zum Vergleich anhörte, wurde es schnell deutlich. Die schwebende Eindringlichkeit des Werks, die leise Schmerzhaftigkeit fehlte über weite Strecken, vor allem am Anfang. Eine zurückhaltende Spielweise verträgt sich schlecht mit dem energiegeladenen musikalischen Temperament des Russen.

Das nächste Konzert des ABQ wird es erst Ende November geben, eine trostlos lange Sommerpause.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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