Römische und keltische Ausgrabungen

Archäologischer Park St. Magdalensberg 24.4.

Das Kärnter Freilichtmuseum liegt etwa 25km von Klagenfurt entfernt und lohnt durchaus einen Besuch. Zu sehen sind die Überreste einer Bergarbeitersiedlung. Zur Zeit der Römer und Kelten wurde dort erstklassiges Erz abgebaut und weiterverarbeitet.

Freigelegt wurden die Grundrisse einiger Häuser und Werkstätten, des Tempels und des „Vergnügungsgebäudes“ (Bad & Küche). In diversen Freilichtvitrinen ist Keramik und Werkzeug zu sehen. Die Keramik ist in einem vergleichsweise schlechten Zustand, herausragend ein kleiner Krug mit Verzierungen an dem man deutlich die unterschiedlichen kunsthandwerklichen Fähigkeiten zwischen Kelten und den südlichen Zivilisationen erkennen kann. Bemerkenswert ist auch die Mischarchitektur zwischen Römern und Kelten. Der Tempel bestand aus ungewöhnlich dicken Mauern und hatte eine für klassische römische Tempeln unübliche Raumeinteilung.

Das „Management“ des Bergwerks hat offenbar sehr schön gelebt. Leider erinnert dort nichts an die Minensklaven. In einer Mine zu arbeiten war, neben Galeere und Zirkus, das Übelste, was einem Sklaven passieren konnte. Die Lebenserwartung betrug oft nur noch wenige Jahre.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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