Bergman: Schreie und Flüstern (1972)

Filmmuseum 26.1.

Bergman geht hier aufs Ganze, in dem er die Darstellung seiner klassischen Themen Krankheit, Tod, Leiden, Hass weiter radikalsiert. Dem Film tut das nicht immer gut: Es besteht an mehreren Stellen die Gefahr, vom Tragischen ins Komische abzugleiten, etwa wenn die an Krebs gestorbene Agnes, sich plötzlich als Untote betätigt.

Man lernt daraus, dass überzeugende ästhetische Mittel nicht in beliebig hohen Dosen eingesetzt werden können. Visuell ist das Werk bemerkenswert, eine Symphonie aus Rot, Weiß und Schwarz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets