Bergman: Eine Passion (1969)

Filmmuseum 23.1.

Bergman wird dann am besten, wenn er seinem Pessimismus freien Lauf lässt. Dieses Inseldrama um eine Handvoll verzweifelter Menschen zeigt dies paradigmatisch. Die Düsterkeit ist so radikal, dass tröstende Faktoren (Kunst und Religion werden thematisiert) angesichts des unvermeidlichen menschlichen Leidens chancenlos sind.

Die scheinbare Inselidylle entpuppt sich als Hort des Bösen, inklusive Grausamkeiten gegenüber Tieren. Am Ende wird ein Außenseiter in den Selbstmord getrieben.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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