Bergman: Wilde Erdbeeren (1957)

Filmmuseum 8.1.

Welcher Notbehelf das Fernsehen für eine adäquate ästhetische Wahrnehmung von Filmen ist, zeigt sich, wenn man herausragende Klassiker zum ersten Mal auf einer Kinoleinwand erlebt. So faszinierte mich die düstere Stimmigkeit dieses Films viel mehr als beim ersten Kennenlernen mit Hilfe einer DVD.

Bergmans kompromisslose formale und inhaltliche Konzeption ist auch dann sehr ansprechend, wenn man seine gefühlsbetonte Weltanschauung nicht zu teilen vermag. Die Reise des Arztes Isaak in seine Vergangenheit, vermag es jedenfalls künstlerisch mit den „Sinnsuchern“ anderer Kunstgattungen durchaus aufzunehmen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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